SVA-Zwischendurch: Es hat „Knack“ gemacht…

SVA ZwischendurchJa werte Blau-Weiße Gemeinde, es ist wieder Mittwoch und somit herzlich willkommen zu SVA-Zwischendurch. Mitten in den Sommerferien und der kürzlich gestarteten Saison 15/16 beschäftigen wir uns heute mal mit dem Thema Verletzungen. Definitiv kein witziges Thema, aber passend zur aktuellen Situation unserer Aktiven. Bereits beim ersten Pflichtspiel verletzten sich gleich drei Spieler etwas schlimmer und fallen für ein paar Wochen aus. Sehr ärgerlich für unsere Fußballer, die sich sehr gut vorbereitet haben und gleich zu Beginn länger pausieren müssen. Welche Verletzungen passieren am häufigsten und welche präventiven Maßnahmen kurz nach der Verletzung sollten ergriffen werden ? Im folgenden Artikel des FuPa-Teams werden diese Inhalte wunderbar aufgegriffen. In diesem Sinne eine gute Restwoche und immer sportlich bleiben !! (Team-Homepage)

Es hat „Knack“ gemacht…
Grundsätzlich ist der Rasensport ja eine feine Sache. Manchmal kann es dabei aber ganz schön ruppig zugehen. Die Folge: oftmals langwierige Verletzungspausen.

Ab auf den Platz und sich nach einem langen Tag am Schreibtisch so richtig auspowern? Darauf freuen sich viele schon morgens auf dem Weg zur Arbeit. Die PECH-Regel als Gedankenstütze für die Erste Hilfe bei Verletzungen.

Doch auf dem Platz bleiben nicht nur Stress und Frust auf der Strecke, sondern manchmal auch die Gesundheit der Spieler. Am meisten haben Fußballer mit Verletzungspech zu kämpfen. Das liegt zum einen daran, dass Fußball ein recht körperkontaktreicher Sport ist, zum anderen aber auch daran, dass er in Deutschland die beliebteste Sportart ist. Zu den klassischen Fußballerverletzungen gehören: Achillessehnen- oder Bänderrisse, Knochenbrüche, Muskelfaserrisse, Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen.

Gerade im Profifußball wird es manchmal richtig hässlich. Zu den unvergessenen Verletzungen dürfte die von Ewald Lienen gehören. Er machte bei einem Spiel gegen Werder Bremen 1981 Bekanntschaft mit den Stollen des Schuhs seines Gegenspielers Norbert Siegmann. Das Ergebnis war eine 25 Zentimeter lange und mehrere Zentimeter tiefe Fleischwunde, die mit 23 Stichen genäht werden musste. Pech im Spiel hatte auch Petr Cech im Jahr 2006, der sich bei einem Zusammenstoß mit Stephen Hunt einen Schädelbasisbruch zuzog. Nach drei Monaten konnte der Torhüter zwar wieder am Training teilnehmen, muss seitdem aber einen 80 Gramm schweren Helm aus Kunststoff tragen.

Verletzungen

Doch auch bei Hobbysportlern bleiben Verletzungen nicht aus. Denn die legen ja gerade einen gewissen Ehrgeiz an den Tag. Schnell mal nicht aufgepasst und sich beim Spiel den Knöchel verknackst. Und auch das Sprunggelenk ist vor Verletzungen nicht sicher. Bänderdehnungen, Verdrehung oder Schwellungen der Gelenke und der Klassiker Kreuzbandrisse stehen auch häufig auf dem Diagnosezettel. Eines haben alle Verletzungen gemeinsam: Sie bedürfen einer sofortigen Behandlung. Da sich nicht immer ein Arzt vor Ort befindet, sollten Trainer oder Spieler die Erste Hilfe beim Sportunfall gegebenenfalls übernehmen können. Eine kleine Gedankenstütze kann hier die PECH-Regel sein, sie hat sich schon oft als besonders hilfreich erwiesen. Die Buchstaben stehen für: P = Pause, E = Eis, C = Kompression und H = Hochlagerung. (FuPa-Team Südwest)